Top-Aktuell
„Die Glaskugel-Gesellschaft“
2001 schrieb Christoph Zollinger das Manuskript zu seinem ersten Sachbuch. Er sagte darin voraus, dass sich der Ruf nach vermehrter Transparenz als Schlüssel zur Moderne etablieren werde. Mit anderen Worten: Fehlende Transparenz würde sich als desaströsen Krisen-Auslöser entpuppen. Heute wissen wir mehr und kennen solche Debakel:
2007 Subprime-Hypotheken-Krise in den USA
2008 Banken-Krise weltweit 2009 Wirtschafts-Krise weltweit
2010 BP/Umwelt-Desaster im Golf von Mexiko.
In allen diesen Fällen wurde mangelnde Transparenz (Filz Wirtschaft + Politik) über längere Zeiträume als Ursache und Auslöser dieser globalen Krisen diagnostiziert.
„Die Debatte läuft“
2004 schrieb Christoph Zollinger das Manuskript zu seinem zweiten Sachbuch. Er sagte darin voraus, dass nicht ganzheitliches Denken und Handeln (starre Polarisierung und unversöhnlicher Dualismus und Populismus in der Politik, neoliberaler „Tunnelblick“ und Lohnexzesse in der Wirtschaft sowie die Reformunwilligkeit der Gesellschaft) letztlich Probleme nicht lösen, sondern auf später verschieben und damit vergrössern würden. Heute wissen wir mehr und kennen die Folgen:
In den USA, der EU und der Schweiz blockieren sture polarisierende Links- und Rechtsaussenparteien die dringend notwendigen neuen Lösungen in der Politik. Einfältiges und egoistisches Verhalten in den Top-Etagen der Wirtschaft versucht, „kriminelle“ persönliche Bezüge als „gerechtfertigt“ hinzustellen. Die Gesellschaft ist dabei nicht unbeteiligt: Sie wählt die Politiker, die Reformen verhindern und die Aktionäre sind verantwortlich für CEO und VR ihrer Internehmen.
„2032 – Rückblick auf die Zukunft der Schweiz“
2007 schrieb Christoph Zollinger das Manuskript zu seinem dritten Sachbuch. Er sagte darin voraus, dass die eidgenössische Subventionspolitik, der „Kantönligeist“ und die kommunale Kirchturmpolitik im Zeitalter der Globalisierung und des Internets die Modernisierung der Schweiz behinderten. Dass das Land dringend einer Reform bedarf. Dem ist bis heute nichts beizufügen.
